LINDENENER AVANTGARDE-JAZZSESSIONS

LINDENENER AVANTGARDE-JAZZSESSIONS

LINDENENER AVANTGARDE-JAZZSESSIONS
Opener-Band:

MACH (Bremen)

Das Trio MACH spielt Zeitgenössische Improvisierte Musik, die durch musikalische Vielfalt, Formbewußtsein und ein großes dynamisches Spektrum überzeugt. Die drei Musiker sind ebenso virtuose Spieler wie auch aufmerksame Zuhörer. Jedes Instrument ist gleichberechtigt, übernimmt mal die Führung oder fügt sich in den Bandklang geschmackvoll ein.
Die Musik erzeugt intensive Bilder und atmosphärische Klanggemälde, huldigt Hendrix ebenso wie Parker oder Stockhausen.
Sie beglückt den abenteuerlustigen Hörer und ärgert den Puristen – kurz:
Sie wird nicht langweilig oder vorhersehbar.

Markus Markowski – elektrogitarre
Hannes Clauss – perkussion

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Opener-Band:

Wilson Novitzki Trio

Der amerikanische Gitarrist Wilson Novitzki ist neu in der Hannoverschen Jazz Szene seitdem er kürzlich, nach langen Jahren in New York, nach Hannover zog. Sein Stil der Gitarren Improvisation wurde oft mit der Zappa’s verglichen – sein Konzept für Melodien ist inspiriert durch die traditionelle Musik West Afrikas und Ost Asiens. während für die Art des Zusammenspiel im Trio Ornette Coleman als Ursprung genannt werden kann.

Besetzung:
Wilson Novitzki (gt)
Johannes Kellre (b)
Willi Hanne (dr + perc)

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LINDENENER AVANTGARDE-JAZZSESSIONS
Opener-Band:
FRIEDE UND ARBEIT (Jazz/Berlin)

„Friede u. Arbeit“ ist ein Free-Jazz-Trio aus Berlin. Seit der Gründung 2016 arbeiten die drei Musiker sehr regelmäßig sowohl im Proberaum neben der Kleingartenkolonie, als auch bei Konzerten in Berliner Jazzclubs. Der dazugehörige Frieden wird davor, währenddessen, sowie danach am Skattisch geschlossen. Die Musik ist dabei vollständig improvisiert, wird aber maßgeblich von ausausgesprochenen Konzepten gesteuert. Ende 2018 erscheint das erste Studioalbum der Gruppe.

Besetzung:
Michael Hoppe – Klavier
Ben Lehmann – Bass
Leon Griese – Schlagzeug

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Opener-Band:
Lettow/Erel-Duo (elektroakustische Avantgarde) (HH)

Mittwoch, 16.05.18, 21:00 Uhr
Kulturpalast Linden, Deisterstr. 24, 30449 Hannover

Eintritt frei(willig)

LETTOW / EREL-DUO

Das Lettow / Erel Duo baut fragile, faszinierende und abstrakte Soundscapes aus elektroakustischen Klängen und elektronisch modifizierten field recordings. Die beiden trafen sich 2011 zum ersten Mal in Istanbul und spielen seitdem regelmäßig in Deutschland. 2014 wurde die erste gemeinsame CD „Bad Falling Bostel“ produziert. Gunnar Lettow, der in Kiel in der Avantgardeband Nice Noise zu musizieren begann, erweitert den Klang seines E-Basses durch unterschiedliche Präparationen. So kommen Spieße, Klammern, Pinsel und diverse Effektgeräte zum Einsatz . Außer der Zusammenarbeit mit Korhan Erel zählen zu seinen aktuellen Projekten Duos mit Gary Rouzer (USA) und Robert Klammer (Hamburg) sowie regelmäßige ad-hoc-Besetzungen, was in jüngster Vergangenheit bereits zu Kooperationen mit Klangkünstlern und Musikern wie Ernesto Rodrigues, Herman Münzing, Nicolas Wiese und Ofer Bymel geführt hat. Außerdem organisiert Lettow seit 2010 die Konzertreihe „Frequenzgänge“ für improvisierte und experimentelle Musik in Hamburg. Korhan Erel stammt aus Istanbul, lebt in Hamburg und ist reiner Computer-Musiker. Seine Schwerpunkte liegen auf Improvisation und Sounddesign. Er bearbeitet den Computer wie ein Instrument, das er in der Kollektivimprovisation mit konventionellen Instrumenten als autarke Klangquelle co – existieren lässt. Von daher verwundert es nicht, dass er einer der Gründungsmitglieder von Islak Köpek war, eine Formation, die man zweifellos als bahnbrechend für die Entwicklung der freien Improvisation in der Türkei bezeichnen kann. Korhan Erels Arbeiten umfassen neben freier Improvisation und konzeptueller Klangperformance strukturierte und komponierte Werke, sowie Stücke für Theater-, Video- und Tanzperformances. Das Konzert im Kulturpalast findet im Rahmen der Avantgarde- und Jazz-Reihe „Seitwärts“ statt, die sich jeden dritten Mittwoch im Moment den schrägen und ausgefallenen Klängen widmet. Und wie immer findet auch nach dem Konzert des Lettow/Erel-Duos die „Seitwärts“-Session statt. Also: Instrument mitbringen und mitmachen ist angesagt. Der Eintritt ist frei.

 

SEITWÄRTS AVANTGARDE-SESSIONS

SEITWÄRTS AVANTGARDE-SESSION
Opener-Band:
KONTINUIERLICHER VERBESSERUNGS PROZESS
KVP (Jazz/Hannover)
Das hannoversche Musiker-Kollektiv KVP setzt sich aus Überzeugung zwischen stilistische Stühle und auch
gern mal in die selbst improvisierten Nesseln. Das ist gut so, denn nur ohne Netz und doppelten Boden kann
es gelingen, Fragmente aus zeitgenössischem Jazz, Funk, Fusion, No Wave, Rock und Electronica zu
intensiven Klangcollagen und abstrakten Grooves zu verschmelzen.
Die Kernbesetzung des Bandprojekts besteht aus dem
Gitarristen Volker Pietsch
Bassisten Volker Dowidat
Schlagzeuger Ulrich Hoffmann

SEITWÄRTS AVANTGARDE SESSION

SEITWÄRTS AVANTGARDE SESSION

Opener: BUBU (Jazz, Berlin)

Die Berliner Band BUBU wurde 2014 gegründet. Sie spielt vor allem Eigenkompositionen –
prägnante Songs im Swing oder Groove – und orientiert sich dabei sowohl an älteren Vorbildern wie
dem Ornette-Coleman-Quartett der 60er Jahre als auch an zeitgenössischen Formationen wie
„Amok Amor“. Tourneen führten sie nach Frankreich, Polen und Lettland. Eine besondere
Beziehung pflegt die Band zur Stadt Riga, wo sie mindestens einmal im Jahr gastiert. Bisher ist eine
CD erschienen: „BUBU“, die zweite erscheint im Frühjahr 2018 unter dem Namen „Wohnen mit
Zukunft“.

Besetzung:
Paul Engelmann – Altsaxophon
Ben Lehmann – Kontrabass
Martial Frenzel – Schlagzeug

SEITWÄRTS AVANTGARDE SESSION

Opener-Band: OPER, SKEPSIS UND GLEISBAU (Elektroakustische Musik/Noise, Essen)

OPER, SKEPSIS UND GLEISBAU:

Das Trio Oper, Skepsis und Gleisbau setzt sich zusammen aus Peter Eisold
(Perkussion), Stefan Kirchoff (Gitarre) und Frank Niehusmann (Elektronik)
und ist zur Zeit eine der aufregendsten Formationen, die das Ruhrgebiet zu
bieten hat. Vor allem wenn sich zu der schier wahnwitzigen Musik, die
gespielt wird, die entsprechende Haltung einstellt. Denn es geht um Musik,
die keine halben Sachen kennt. Es ist eine Art Neue Musik, die sich aus
elektronischen Klang-Miniaturen, filigranen Noise-Gespinsten und rasanten
Short-Beats zusammensetzt. Dadurch entsteht bei den Konzerten ein
atomisierter, teilchenbeschleunigter Schredder-Klang zwischen
elektroakustischer Sound-Collage und atonaler Improvisation. Oper, Skepsis
und Gleisbau schlagen musikalische Funken aus rohen Materialien und
Ideen und polieren Randständiges auf digitale Eleganz. Um es kurz zu
machen: es geht der Band immer um nackte Kunstmusik, die zwischen
Improvisation und Komposition frontal durch die Wand geht.

Die Band Oper, Skepsis und Gleisbau spielt am Mittwoch, 18.10.17,
20:30 Uhr, im Rahmen der Konzertreihe „GALERIA LUNAR goes
Underground“ hier im „Kulturpalast Linden“.

LINDENENER AVANTGARDE-JAZZSESSIONS Opener-Band: KVP

KVP (Avanatgarde-Jazz, Hannover)

Das Musiker-Kollektiv KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess ) aus Hannover setzt sich mutwillig zwischen stilistische Stühle und auch gern mal in die selbst improvisierten Nesseln. Das ist auch gut so, denn nur ohne Netz und doppelten Boden kann es gelingen, Fragmente und Seitenströmungen jazzverwandter und entfernter Musik zu atmosphärischen Klangkollagen und abstrakten Groove-Strukturen zu verschmelzen. Die stetige Zusammenarbeit mit Gastmusikern reflektiert äußere Einflüsse in das Projekt hinein und lässt die internen Prozesse durch permanente Bewegungen nicht anbrennen.