KULTURPALASTS SONGWRITER-NIGHT
KULTURPALASTS SONGWRITER-NIGHT
Fr 01 Dec
  Fr 01.12.2017 - 20:00   Singer Song, Musik   0

KULTURPALAST LINDEN`S SONGWRITER NIGHT

6 Songwriter werden euch jeweils ca. 45 Minuten mit eigenen Werken verwöhnen.

Zwischen den Künstlern und danach besteht die Möglichkeit für jeden auf die Bühne zu gehen und 1 bis 2 Songs zu performen.

Dieses mal mit dabei:

ALBERT SPIELT PUNK (Songwriter, Hannover)
HE TOLD ME TO (Songwriter/Coburg)
FRANZISKA GÜNTHER (Songwriterin/Berlin)
YANNIK NOUVEAU (Songwriter/Hildesheim)
SCHRAUBENYETI (Songwriter/Leipzig)
TANGUY (Songwriter/Hannover)

 

He Told Me To‘ ist eingängiger Indie-Pop. Musik, bei der man den Refrain nicht suchen muss, die sich aber dennoch erlaubt, Muster zu durchbrechen und neue Wege zu gehen.

Ein Soloprojekt – aus der Not geboren. Als er sich nach krankheitsbedingter Absage seiner Bandkollegin alleine auf einer Bühne wiederfindet, wird aus dem Gitarristen Sandro Weich – ohne jemals Irgendwas-mit-Medien studiert zu haben – ein Singer-Songwriter. Es ist ein schmuddeliger Tag im Januar, und ein Abend, an dem ein Groschen fällt. Der Coburger Musiker tauscht die Band gegen eine Loop-Station und beginnt seine eigene musikalische Reise in gepflegter Do-It-Yourself-Manier… und ihm dämmert schnell, was DIY bedeutet: Aufstehen, rausgehen und machen! Also steht er auf, geht raus und macht.

Straßenmusik, Wohnzimmer- und Clubkonzerte, kleine Festivals, gute und miese Jobs – mit Spielfreude und Flexibilität loopt, spielt und singt er sich durch. Pläuschchen mit dem Publikum und Spontanscherze unterschiedlichster Qualität sind feste Bestandteile eines ‚He Told Me To‘ – Konzerts. Während ein melancholischer Unterton bleibt, treibt das Set durch HipHop-inspirierte Beats, beflügelnde Mitsingnummern und schmachtende Balladen. Und entgegen all der Abgrenzungsversuche zum Mainstream-Pop: der Booty darf trotzdem shaken.

Das neue Album ‚Hurricane Roleplay‘ (VÖ 24.03.2017) erzählt in 12 Songs die Geschichte eines jungen Mannes, der sich verliert, um sich wiederzufinden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ‚While Elephants Sleep‘ (2015) ist das Arrangement Band-artiger geworden und schielt passagenweise in Richtung Rockmusik. Akustische Instrumente dominieren den Sound des Albums, Synthesizer kommen nur punktuell zum Einsatz.

Konsequenterweise relativiert sich damit eine der bisher getroffenen Aussagen. Während Sandro weiterhin den Großteil der Konzerte alleine bestreitet, ist ‚He Told Me To‘ ab 2017 kein reines Soloprojekt mehr. Für ausgewählte Konzerte wächst die ‚He Told Me To‘ – Familie auf ein 6-köpfiges Ensemble.

ALBER SPIELT PUNK:
Albert mixt auf seinem Keyboard auf punkige Weise alles von Chanson bis HipHop, um Geschichten aus der wundersamen Welt von Franz zu erzählen. Franz ist signifikanten Stimmungsschwankungen ausgesetzt und begibt sich daher regelmäßig in Behandlung. Franz ist froh, dass die Medikamente helfen, obwohl er auch etwas Angst hat, dass sie persönlichkeitsverändernde Wirkung haben könnten. Doch seine Ex-Freundin Susi beruhigt ihn dann immer („Keine Sorge, du bist noch der gleiche Arsch wie früher“). Franz hat es sich eigentlich ganz gut eingerichtet, das Highlight dabei sind die schönen Spaziergänge mit den entspannten Sonntagshalluzinationen und dem Zivi. Doch dann erklärt ihn sein Arzt für geheilt („Du bist nicht depressiv, es ist einfach nur so, dass dein Leben eine Katastrophe ist!“). Frisch entlassen beschließt Franz mit dem Wochenendraumschiff ins sagenumwobene Nilreb zu fliegen, um dort den coolsten Quadratzentimeter des Universums zu finden. Doch wo genau ist dieser coolste Ort? Vielleicht in Oma Dörtes alter Tiefkühltruhe im Techno-Club? Vielleicht auf dem Friedhof? Oder in dem nahegelegen Bestattungs-Discounter, der günstige Angebote für Harzt-IV-EmpfängerInnen anbietet? Vielleicht in der Blondine, in dem Alki vor dem Späti oder gar in dem Hund? Die Suche gestaltet sich komplizierter als gedacht …

Franziska:
Schon als Sechzehnjährige spielte die Songwriterin in Kneipen und auf Festivals in ihrer Heimat Mecklenburg, reiste nach dem Abitur durch Europa, lebte in Dänemark und machte bis zum Studienabschluss immer auch Musik. Sie hat den Popkurs in Hamburg absolviert, einen Master in Musiksoziologie und beim renommierten Gitarrenlabel Acoustic Music Records bereits ein Duo-Album veröffentlicht. Ihre aktuelle CD hat Franziska Günther in ihrer langjährigen Wahl-Heimat Berlin in Eigenregie produziert und im legendären Teldex Studio von Surrealis Sounds mischen und mastern lassen. Den nötigen Rückenwind und auch einige Lieder hat sie von ihrer Wintertour in Island mitgebracht. Alles ist bewusst ganz pur gehalten. Nur Franziska Günther und ihre Gitarre. So wie ganz zu Beginn, als sie als Kindergartenkind die Klampfe ihrer Mutter neben dem Kleiderschrank entdeckte und nicht mehr hergeben wollte. Bis heute.

Yannik:
Yannik Nouveau ist mit seinen jungen 23 Jahren ein Zugezogener. Ähnlich wie bei den meißten Zugezogenen, ist Hildesheim ein Neustart. Ein Neustart als Musiker im blühenden Leben voller Geschichten, die er in eigenen Songs verarbeitet.
Yannik sieht sich selbst als charmanten Akustikmusiker. Gesang und Gitarre machen nicht gleich einen Singer-Songwriter aus jedem, sagt er. „Wenn ich Musik höre, dann höre ich hin.“ Und das, was ihn Berührt, die Textinhalte und die emotionale Verbundenheit zu gehörten Songs, veranlasst ihn dann, diese Lieder zu covern. Milow, Foo Fighters, James Blunt und sogar aktuelle Songs aus dem Radio sind ihm Wichtig, sie mit seiner Note zu versehen. Und wenn dann seine Coverversion das Publikum mindestens genauso Berührt wie das Original, dann hat Yannik Nouveau in seinem Neustart alles richtig

Schraubenyeti:
Mit einem akustischen Klavier hinaus in den Park, auf den Alpengipfel oder einfach nur „wieder auf die Straße“. Der Schraubenyeti hat Räder ans Klavier geschraubt, um dort Lieder singen zu können, wo Andere den Grill an machen. Sein Klangfeuer nährt sich aus melodiösem Gefühl und rauem, ehrlichen Folk. Nach 10 Jahren selbst geschriebener Songs in verschiedenen musikalischen Projekten debütierte Martin Lischke alias Schraubenyeti 2015 schließlich mit seinem Solo Album „Ein Tier am Klavier“.

Ein Jahr später kam dann die Australien-EP „Out of Rooteeny“ heraus, mit der zusammen auch die Band „Das Mammut“ geboren wurde. Käptn, Schütt und Massels sind der kraftvolle Dickhäuter, der dem ehrlichen Folk des Yeti die Breite verleiht, die es zum Folk-Rock werden lässt. Ohne Verzerrer oder Strom erreichen sie dies auch auf der Parkwiese mit dreistimmigem Satzgesang, Kontrabass, Trommel, verschiedensten Saiteninstrumenten und schließlich – dem Klavier.

„Ich bin gespannt drauf, diesen Typen kennen zu lernen!“ – Radio Fritz (unsigned)

„Der ist geil“ – Alligatoah

TANGUY:

„Wenn man die Dinge betrachtet, auf die es wirklich ankommt, so bin ich unglaublich reich beschenkt“ – so lautet eine Textzeile aus einem Song des jungen Musikers aus Hannover.
Und genau darum geht es ihm: Der Singer-Songwriter Tanguy möchte seine Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte mit seinen Zuhörern teilen.

Seitdem er sich dies 2010 zum Ziel gesetzt hat, hat er schon bei mehreren Künstlern im Vorprogramm als Support gewirkt und darf sogar auf einen Auftritt beim Fernsehsender „Hope Channel“ zurückblicken.

Wenn Samuel Harfst, Philipp Poisel und Ingo Pohlmann zusammen musizieren würden, könnte etwas Ähnliches dabei herauskommen. Dennoch kann Tanguy durch die stilistische Vielfalt seiner Songs ein großes Publikum ansprechen.

Zwei eigenständig produzierte und veröffentlichte CDs haben ihren Weg auch schon in die Hände von vielen Musikliebhabern gefunden. Damit zeigt sich, dass die eingängigen Klänge und Melodien sich im Ohr der Zuhörer festsetzen und einen so schnell nicht mehr los lassen. Ein Muss also für alle, die in ein Meer von ehrlichen Gefühlen und authentischen Liedern eintauchen möchten.

Weitere Infos, Hörproben, Bilder uvm.
hier:

www.tanguysmusik.de

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